Soziale Kunstprojekte
(Social Artistry Project)
(Social Artistry Project)
"Soziale Kunst ist der Versuch, ein bestimmtes gesellschaftliches Problem mit Hilfe von Kunst und Kreativität anzusprechen oder zu erkennen. Social Artists sind Menschen, die kreative Fähigkeiten einsetzen, um mit Menschen oder Organisationen in ihrer Gemeinschaft zusammenzuarbeiten, um Veränderungen herbeizuführen.
Während ein traditioneller Künstler seine kreativen Fähigkeiten einsetzt, um seine Sicht auf die Welt auszudrücken, setzt ein sozialer Künstler seine Fähigkeiten ein, um Gemeinschaften zu fördern und zu verbessern. Das Hauptziel eines Social Artists ist es also, die Gesellschaft als Ganzes zu verbessern und anderen Menschen zu helfen, ihre eigenen kreativen Ausdrucksmöglichkeiten zu finden.
Soziale Künstler*innen können Themen wie die Entfremdung von Jugendlichen oder den Zerfall von Gemeinschaften ansprechen. In den meisten Fällen gehen soziale Künstler diese Probleme an, indem sie Menschen helfen, sich auszudrücken und ihre Stimme zu finden, oder indem sie Menschen zusammenbringen und Kunst nutzen, um ihnen zu helfen, sich gegenseitig zu verstehen." (Wikipedia)
Interaktivität
(Growing exhibition)
(Growing exhibition)
Ein weiterer Aspekt sozialer Kunstprojekte ist die aktive Rolle, die den Besuchern dieser Ausstellungen ermöglicht wird. Neben geplanten Gesprächen mit dem Künstler und anderen Ausstellungsbesuchern auch nach der Vernissage können auch spontane Kommentare (als Text oder Zeichnungen) zu den Exponaten hinzugefügt werden. Darauf kann der Künstler seinerseits wieder reagieren, so dass die Ausstellung im Laufe ihrer Dauer ständig wächst.
Ein interaktiv wachsendes Literatur/Kunstprojekt
Zukunft kann nur gelingen im globalen Miteinander, wobei Empathie, Fairness, Verantwortung, Kritikfähigkeit, konstruktive Zuversicht, Mut zur Umkehr, kurzum die vorbehaltlose Bejahung des Lebens mit all seinen Herausforderungen und Verstrickungen unsere dystopischen Entwicklungen transformieren und eine lebenswerte Welt ermöglichen kann. Das ist das Credo und der Motor meiner kreativen Arbeit.
Das Handwerkszeug ist äußerst einfach: Ein PC mit einem professionellen Grafikprogramm und Zugang zum Worldwide Web, ein Plotter für hochwertige Großdrucke auf Leinwand im Format 60x60 cm und die Lust, Fragen zu provozieren, indem ich gewohnte Bilder oft bis zur Grenze der Unkenntlichkeit verfremde. Auch die literarischen Texte widersetzen sich dem flüssigen Lesen, fordern auf zu Wiederholungen und Denkpausen, werden selbst zu Bildern, die den Bruch mit unseren eingeschliffenen Gewohnheiten visualisieren.
Und weil nur eine gigantische Leistung aller die Chance bietet, die jahrhundertealte Vision einer "globalen Familie" ausgerechnet jetzt Wirklichkeit werden zu lassen, ist das Ganze als ein interaktives Projekt konzipiert: Alle Besucher der Ausstellung und/oder meiner Website sind herzlich eingeladen, sich aktiv an dem Projekt zu beteiligen; mit eigenen Beiträgen, Kommentaren, Fragen, Kritik oder kreativen Impulsen, so dass die Zahl der Bilder ständig wächst und stets an neuen Ausstellungsorten immer mehr Menschen erreichen kann.